Katholisches Familienzentrum RE Herz-Jesu
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7.2. Körper, Gesundheit, Ernährung

Das körperliche sowie seelische Wohlbefinden ist die grundlegende Voraussetzung für eine positive Entwicklung und zugleich ein Grundrecht von Kindern.

  • Über Tasten-Fühlen-Saugen begreifen Kleinkinder ihre Welt.
  • Über Körperkontakt stellen Kinder eine Beziehung zu anderen Menschen her.
  • Kinder fühlen zunächst körperlich, mit allen Sinnen, sie erforschen sich selbst über ihren Körper.
  • Das Wickeln und Füttern sind Situationen der Zuwendung und stellen altersintegrierte Bildungssituationen dar.
 
   
  • Kinder suchen differenzierte Erfahrungsmöglichkeiten über die Sinne, z.B. Tastsinn, Sehsinn, Hörsinn, Gleichgewichtssinn, Geschmacks- und Geruchssinn. Neugieriges Erforschen des Körpers ist notwendig, um Identität aufzubauen und sich seines Geschlechts bewusst zu werden (Näheres unter dem Punkt Sexualerziehung).
  • Gesundheit und Krankheit gehören zu jedem Leben, Kinder erleben beides in der Familie, der Tagesbetreuung und bei sich selbst. Sie können diese unterschiedlichen Befindlichkeiten wahrnehmen und lernen auszudrücken, indem sie Zuneigung, Trost und Gesundung erfahren und sich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns von großer Bedeutung. Wir informieren und klären auf, um das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen zu erhöhen. Zu den Vorsorgeuntersuchungen erhalten die Eltern einen U-Bogen zur Vorlage beim Kinderarzt. Im Rahmen dessen können Entwicklungsverzögerungen, Beeinträchtigungen und Erkrankungen sowie Fälle von Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung erkannt werden.

Ein wichtiger Punkt für eine gesunde Entwicklung ist eine ausgewogene Ernährung. Diese hat entscheidenden Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung eines Kindes. Besonders die ersten Jahre des Kindes sind prägend für das Ernährungsverhalten.

 

  • Viele Kinder haben eine positive Einstellung zum Essen, sind aufgeschlossen für Nahrungsmittel, probieren gerne.
  • Es gilt für Erwachsene auf das individuelle Sättigungsgefühl und auf die Selbstregulation der Kinder zu vertrauen.
  • Ernährungsgewohnheiten sind stark familiär und kulturell geprägt.
  • Es ist uns wichtig, die Kinder mit ihren individuellen Ernährungsgewohnheiten anzunehmen, sie zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, dass gesunde Ernährung einschließlich der Zubereitung Spaß macht.
  • Riechen, Schmecken und Fühlen von Lebensmitteln bei der Zubereitung fördert die Wahrnehmung und Ausbildung der Sinne.
  • Gemeinsame Mahlzeiten sind für uns ein wichtiger Bestandteil des täglichen sozialen Miteinanders.
  • Tischmanieren, richtiger Umgang mit Besteck und gutes Sozialverhalten sind wichtige Aspekte, die für uns zu einer guten Atmosphäre gemeinsamer Mahlzeiten gehören.
  • Kinder sollen Freude und Genuss am (gesunden) Essen und Trinken erfahren, so können sie ein nachhaltiges, gesundes Ernährungsverhalten entwickeln.
  • Wir sehen uns als positive Vorbilder und nehmen mit den Kindern gemeinsam die Mahlzeiten ein.
  • Dazu trägt die Zubereitung und das Probieren von selbst angebautem Obst und Gemüse bei.
  • Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, Wasser und Tee zu trinken.

 

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