Katholisches Familienzentrum RE Herz-Jesu
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Kreativität, Phantasie und Freispiel

Die pädagogisch, geplanten Angebote, schränken das Kind in der Kreativität und Phantasie nicht ein. Wir setzen nur bedingt Schablonen ein, meistens um jüngeren Kindern eine Hilfe bei der Vorstellungskraft zu geben. Dieses soll übermäßige Frustration vermeiden. Es werden Arbeiten zum bildnerischen Gestalten angeboten, die, die Kinder nach ihren Vorstellungen und ästhetischen Gesichtspunkten fertig stellen können. Da alle Angebote die Feinmotorik fördern, motivieren wir die Kinder immer wieder zur Teilnahme an den Angeboten. Außerdem stehen den Kindern viele verschiedene Materialien zur freien Verfügung. Wichtig ist uns hierdurch die Experimentierfreude der Kinder zu wecken.

Häufig kommt es daher zu einem nicht fertigen Produkt denn die Kinder haben Freude am ausprobieren verschiedener Materialien. Ihr Selbstwertgefühl wird durch Anerkennung ihrer Arbeit gestärkt und ihre Selbstständigkeit gefördert.

Schon bald ist ein gezielter Einsatz der Materialien möglich und eine ausdauernde Konzentration entsteht. Die Auswahl und das Ausprobieren mit vielfältigen Materialien ist für uns ein Grund auch Naturmaterial mit einzubeziehen. (Z.B. Wasser, Sand, Blätter, Steine, usw.)

Das freie Spielen ist die ganzheitliche Förderung der kindlichen Entwicklung. Das Kind kann seinen Impulsen folgen und ist unter Berücksichtigung bestimmter Regeln frei von Weisungen durch den Erwachsenen. Dabei erlebt es das Gefühl von Freiheit. Es ist schöpferisch tätig und es erlebt Freude, die mit materiellen Werten nicht messbar ist. Dies ist eine wichtige Erfahrung um eine positive Einstellung zu sich und seiner Umwelt zu entwickeln. Das Spiel ist für alle Kinder eine Lebensform die zur Gestaltung ihres Lebens mit dazugehört. Spielen hat Auswirkungen auf den emotionalen, sozialen, motorischen und kognitiven Bereich. Gerade deshalb ist es gerade in den ersten 6 Lebensjahren von besonderer Bedeutung.

Es erlebt das Gefühl von Kraft und fühlt sich vollwertig und akzeptiert. Lernbereitschaft setzt Spielbereitschaft voraus. Im intensiven Spiel kann das Kind positive und negative Eindrücke verarbeiten.

 

Unsere Räume und das Außengelände sind so geschaffen, dass sie die kindliche Neugier wecken und Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeiten schaffen. In den Gruppenräumen sind verschiedene Spielbereiche vorhanden, die von den Kindern nach ihren Bedürfnissen für Rollenspiele verändert werden können. Untergruppen gestalten den Spielbereich nach Interessen.

Im freien Spiel machen Kinder soziale, emotionale und kognitive Erfahrungen. Daher ist das Freispiel der Schwerpunkt unseres Tagesablaufs. Die Erzieherinnen schaffen Räume und Gelegenheiten in denen Kinder selbsttätig mit allen Sinnen lernen.

Freispiel bedeutet: Der Spielort, das Material, die Partner und die Dauer des Spiels gestaltet das Kind nach eigenen Vorstellungen.

Alle Spielecken, wie Rollenspielecke, Bauteppiche, Kuschelecke, Kreativbereich oder Experimentierecke verändern sich mit den Interessen der Kinder. Die Kinder, die bereits in einem Bereich spielen, legen die Anzahl der Spielpartner selbst fest.

Die Kinder entscheiden nach ihren individuellen Bedürfnissen und dem jeweiligen Entwicklungsstand selbständig, welchen Bereich sie bevorzugen. Im freien, ungezwungenen Spiel lernt das Kind Probleme und Streitigkeiten zu lösen, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Durch gezieltes Beobachten des einzelnen Kindes im Spiel ist es uns möglich den Entwicklungstand des Kindes zu erkennen, es zu fördern und zu bestärken und darauf unsere Planungsarbeit aufzubauen. Die Planungsarbeit beläuft sich häufig auf verschiedene Projekte, die sich über mehrere Tage oder sogar Wochen erstrecken.

In den Sommermonaten findet das Freispiel überwiegend auf dem Außengelände statt. Wenn die Kinder dem Wetter angepasste Kleidung dabei haben, wird das Außengelände ganzjährig zum Freispiel genutzt.

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